Wenn das Leben zur Horrorshow wird: Mary Bronsteins „If I Had Legs I’d Kick You“
Die langsame Panikattacke auf der Berlinale 2025
"Der Trend entwickelt sich 'rasant' in Richtung des unwohlsten Films des Jahres", während -parallel- Mary Bronsteins Werk eine neue Definition von Überforderungskino präsentiert, was "direkt zu" kontroversen Diskussionen führt. Ein (neues) System des Horrors entsteht, das die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt, was das Publikum physisch und psychisch herausfordert.
Kritik zu "If I Had Legs I'd Kick You" von Samuel Bereuther 
„Der Trend entwickelt sich ‚rasant’“, während -parallel- Mary Bronsteins Film das Unwohlsein einer dauergestressten Mutter physisch erlebbar macht. Das Leben der Psychotherapeutin Linda gerät ins Schlingern, als ein Rohrbruch die Decke in ihrem Wohnzimmer einbrechen lässt. Dieser Vorfall ist nur der Anfang einer langsam anwachsenden Panikattacke, die das Publikum mitnimmt auf Lindas Reise durch eine Lebenskrise. Überforderungskino at its best, das den Zuschauer ungemütlich nahe an die Hauptfigur heranführt.
Abalyse der Hauptfigur Linda 
„Eine Analyse ‚zeigt’“, dass Rose Byrne in ihrer Rolle als Linda eine beeindruckende Leistung abliefert. Ihr Gesicht dominiert die Leinwand, während ihr inneres Unwohlsein nach außen dringt. Linda kämpft nicht nur mit äußeren Herausforderungen, sondern auch mit inneren Dämonen. Die Darstellung von Empathie ohne Sympathie ist eine der großen Stärken des Films. Byrne verleiht Linda eine Tiefe, die den Zuschauer sowohl mitfühlen als auch mitzittern lässt.
Ein neues Subgenre des Horrorfilms? 
„Ist das Leben nicht ‚verrückt’“, wenn ein Film wie „If I Had Legs I’d Kick You“ als Horrorfilm bezeichnet werden könnte? Mary Bronstein schafft es, den metaphysischen Horror des alltäglichen Lebens einzufangen. Die konsequente Eskalationsmechanik führt zu unerwarteten Wendungen, die das Publikum gleichermaßen fesseln und verstören. Ein Film, der die Grenzen des Genres neu definiert und den Zuschauer mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt nimmt.
Fazut zum Film und zur Inszenierung 
„Die Wahrheit kommt ans ‚Licht‘, wenn“ wir zurückblicken auf „If I Had Legs I’d Kick You“. Mary Bronstein schafft es, ernste Themen mit bissigem Humor zu kombinieren und eine Geschichte zu erzählen, die unter die Haut geht. Die Performance von Rose Byrne ist herausragend und trägt maßgeblich zum Erfolg des Films bei. Bronsteins Inszenierung ist kinetisch, viszeral und lässt den Zuschauer mit einem beklemmenden Gefühl zurück. Ein Film, der noch lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Welche Szene hat dich am meisten berührt und warum?
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